Kraftwärmekopplung

 

Read in English: CHP and Cogeneration  

 

e5 hat sich seit seiner Gründung für Kraftwärmekopplung eingesetzt. Beispiele für Aktivitäten in Deutschland (als einem energiepolitischen Schlüsselland):

KWK und Emissionshandel

Bei der Implementierung des europäischen Emissionshandelssystems ist darauf zu achten, dass die positiven Effekte der Kraftwärmekopplung, die zu einer deutlichen Einsparung von CO2 Emissionen beitragen, durch die nationalen Allokationen von Emissionsrechten berücksichtigt werden.

Von Dr. Arnold Tolle, Geschäftsführer der Dr. Tolle Energie & Umwelt Consulting und Vorstandsmitglied bei e5, liegt ein Gemeinschaftsgutachten zur Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) vor, das konkrete Regeln für die Positionierung der KWK im Nationalen Allokationsplan aufstellt. Das Gutachten stellt ein Modell vor, das einen wirkungsvolleren Anreiz zur Schaffung höchsteffizienter Kraftwerke bietet als bisherige Modellansätze. Die gilt insbesondere für Kraftwerke auf KWK-Basis. Die vorgestellten Regeln unterstützen die Forderung der europäischen Emissionshandelsrichtlinie zur kostengünstigen Erzeugung von emissionsarmem Strom. Das allgemeine Grandfathering-Modell wird durch einen Benchmark-Ansatz für höchsteffiziente Stromerzeugung ergänzt. Dies wird den CO2-Zertifikatemarkt entlasten.

Zum Download des Gutachtens klicken Sie hier. Ein zugehöriges Berechnungsmodul finden Sie hier. Eine Präsentation des Ansatzes, vorgestellt in der deutschen Arbeitsgruppe für Emissionshandel (AGE), steht hier zum Download bereit.

Am 30. Januar 2004 veranstaltete e5 gemeinsam mit dem deutschen Bundesumweltministerium und dem europäischen KWK-Dachverband COGEN EUROPE einen internationalen Workshop mit dem Titel: “Treatment of High-Efficiency Power Generation and CHP in National Allocation Plans”. Europäische Energieexperten berieten dort über die Behandlung von höchsteffizienter Stromerzeugung und Kraft-Wärme-Kopplung im sogenannten Nationalen Allokationsplan (NAP).

Der Workshop bot ein Forum für den Austausch zwischen KWK-Betreibern und politischen Entscheidungsträgern. Allokationsmechanismen und KWK-Methoden wurden eingehend diskutiert. Die Vorstellung von Zuteilungsregeln in anderen europäischen Ländern ermöglichte zudem den Vergleich mit dem deutschen NAP System. Genauere Informationen zu dem Workshop finden Sie hier. Pressemitteilungen gibt es in Englisch und Deutsch.

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